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C
D
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S
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U
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Z
A
Abwertung
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für die Wertminderung einer Währung in Bezug auf eine andere Währung. Im Gegensatz zu täglichen oder kurzfristigen Marktbewegungen wird mit Abwertung in der Regel eine dauerhafte oder langfristige Wertminderung einer Währung bezeichnet. Häufig ist der Ausdruck ein Hinweis auf eine offizielle Abwertung oder die Intervention einer Zentralbank.
Angebotskurs
Eine Bezeichnung aus dem Devisenhandel für den Preis, zu dem man bereit ist, einer anderen Partei eine bestimmte Währung zu verkaufen. Auf dem Devisenkursblatt ist der Angebotskurs beispielsweise unter "Verkauf" angegeben, d.h. zu diesem Preis verkaufen wir eine bestimmte Währung (bzw. wir berechnen dem Kunden diesen Kurs). Wird auch als Briefkurs bezeichnet.
Aufwertung
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für die von der Marktnachfrage ausgehende Wertsteigerung einer Währung gegenüber einer anderen Währung. Im Gegensatz zu täglichen oder kurzfristigen Marktschwankungen wird mit Aufwertung in der Regel eine dauerhafte oder langfristige Wertsteigerung einer Währung bezeichnet. Häufig ist der Ausdruck ein Hinweis auf eine offizielle Aufwertung oder die Intervention einer Zentralbank.
Automated Clearing House (ACH)
Eine US-amerikanische Bezeichnung für eine von Finanzinstituten eingerichtete Organisation, um von Kunden veranlasste Überweisungen untereinander zu transferieren. ACH-Zahlungen sind normalerweise nicht zeitgebunden und können einen oder zwei Tage länger dauern als Fedwire-Zahlungen.
B
Banknoten
Die in der Währung eines Landes ausgegebenen Geldzeichen - im Gegensatz zu Geldern, die sich auf Konten befinden. Deutsche Banknoten sind beispielsweise die €5-, €10- oder €20-Scheine in Ihrer Geldbörse. Über ausländische Währungen lautende Banknoten bezeichnet man als Sorten. Sorten gehören nicht zum Devisenmarkt und ihr Briefkurs ist daher normalerweise höher bzw. ihr Geldkurs niedriger als die amtlichen Brief-/Geldkurse bei Kassadevisen.
Basispreis
Eine im Optionshandel verwendete Bezeichnung für den Preis, zu dem der einer Option zugrunde liegende Wert innerhalb eines bestimmten Zeitraums ge- oder verkauft werden kann. Wird auch als Ausübungspreis bezeichnet.
Bene Deduct / Beneficiary Deduction (Empfängerabzug)
Bei USD-Überweisungen ins Ausland allgemein übliche Gebühr, die (dem Empfänger) vom Wert der im Ausland ausgeführten Transaktion abgezogen wird.
Briefkurs
Der Preis, zu dem eine Währung oder ein Finanzinstrument angeboten wird.
C
CHAPS
Clearing House Automated Payment System. In London ansässige Organisation, die GBP-Zahlungen über RTGS abwickelt.
Compliance
Eine Bezeichnung für die Einhaltung und Erfüllung der Vorschriften des Finanzministeriums oder anderer Aufsichtsbehörden, die für Finanztransaktionen gelten.
Cross Rate
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung des Wechselkurses, der sich ergibt, wenn der Wert einer Währung durch eine andere Währung ausgedrückt wird, ohne die Landeswährung mit einzubeziehen. Ein Beispiel ist der Wert des japanischen Yen zum britischen Pfund im Gegensatz zum Wert des japanischen Yen zum Euro.
D
Direct Debit (oder: E-Debit, LSV)
Eine Methode, bei der Zahlungen per Einzugsermächtigung elektronisch von einem Bankkonto abgebucht werden.
Diskontsatz
Der Zinssatz, zu dem eine Zentralbank bereit ist, inländischen Banken Kredit zu gewähren.
E
E-Debit (oder: Direct Debit, LSV)
Eine Methode, bei der Zahlungen per Einzugsermächtigung elektronisch von einem Bankkonto abgebucht werden.
EFT / Electronic Funds Transfer (Auslandszahlungen)
Eine Bezeichnung für den elektronischen Transfer einer Geldsumme von einer Bank zu einer anderen.
Eingepreist
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für die Berücksichtigung der Auswirkungen bestimmter Informationen oder Ereignisse, bevor die Informationen oder Ereignisse tatsächlich eintreten, wodurch die Auswirkungen des Ereignisses selbst begrenzt werden. Beispiel: Der Dollar schwächt sich eventuell ab, weil viele Händler erwarten, dass die US-Notenbank die Zinssätze senken wird. Somit hat der Markt bereits auf ein erwartetes Ereignis reagiert, wodurch die Auswirkungen begrenzt sein werden, wenn die US-Notenbank tatsächlich die Zinsen senkt. Man sagt, dass die Informationen auf dem Markt bereits eingepreist sind, d.h. sie wurden schon berücksichtigt und die Ergebnisse der Informationen spiegeln sich bereits in den Wechselkursen wider.
Euro
Der Euro wurde 1999 elektronisch und 2002 mit Banknoten als Einheitswährung für die Europäische Union eingeführt. Heute gilt der Euro als Währung in Frankreich, Deutschland, Irland, Spanien, Italien, Portugal, Griechenland, Österreich, Finnland, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.
F
Federal Reserve
Eine US-Regierungsstelle, die Geschäfts- und Privatbanken bezüglich der Einhaltung der Zentralbankrichtlinien überwacht. Sie fungiert auch als Verwahrstelle für Mitgliedsbanken und bietet Dienstleistungen wie Geldtransfer und Scheck-Clearing an. Die Federal Reserve setzt den Diskontsatz fest und erhöht bzw. reduziert die Verfügbarkeit von Krediten.
Fedwire
Ein Verrechnungssystem für US-Dollar-Überweisungen, die über das Federal-Reserve-System erfolgen. Fedwire-Zahlungen werden mit Wertstellung am gleichen Tag ausgeführt und gewöhnlich für eilige Zahlungen verwendet.
Festkurs
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für den Wechselkurs einer Währung, der von der Regierung oder Zentralbank festgelegt wird. Der Wechselkurs unterliegt keinen Marktschwankungen und die Währung wird nur zum offiziellen Kurs gehandelt. Häufig bindet ein Land seinen Wechselkurs an eine starke Währung. Der chinesische Yuan ist beispielsweise an den US-Dollar gebunden.
Flexibler Kurs
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für den Wechselkurs einer Währung, der auf dem Devisenmarkt bestimmt wird. Der Wechselkurs bildet sich durch Angebot und Nachfrage auf dem Markt. Der Wert der Währung kann sich gegenüber anderen Währungen frei bewegen.
Forward-Kontrakt (Terminkontrakt)
Ein Instrument im Devisenhandel, mit dem man eine bestimmte Summe einer Währung zu einem bestimmten zukünftigen Datum, das von einem Monat bis zu einem Jahr reichen kann, und einem bestimmten Wechselkurs kaufen oder verkaufen kann. Damit schützt sich der Käufer vor dem Risiko von Kursschwankungen.
Fremdwährungsscheck (Bankscheck)
Eine Anweisung eines Ausstellers (z.B. Ruesch), für Rechnung des Zahlungspflichtigen (z.B. des Ruesch-Kunden) einer Drittpartei (z.B. dem Zahlungsempfänger des Kunden) eine bestimmte Geldsumme zu zahlen.
Future
Ein standardisierter Terminkontrakt; eine vertragliche Vereinbarung, einen standardisierten Betrag einer Währung zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen, wobei die Vereinbarung zu einem festgelegten Termin ausläuft, nämlich dem dritten Mittwoch im Januar, März, April, Juni, Juli, September, Oktober oder Dezember.
G
G5
Gruppe der fünf führenden Industrienationen: USA, Deutschland, Japan, Frankreich und Grossbritannien.
G7
Gruppe der sieben führenden Industrienationen: USA, Deutschland, Japan, Frankreich, Grossbritannien, Kanada und Italien.
G10
G7 plus Belgien, Niederlande und Schweden; eine Gruppe, die an IWF-Gesprächen teilnimmt. Die Schweiz ist manchmal am Rande beteiligt.
Geldkurs
Der Preis, den ein Käufer bereit ist, für eine Währung oder ein Finanzinstrument zu zahlen.
Gewinnmitnahme
Der Verkauf einer Währung für eine andere, um Gewinne zu sichern, die durch einen steilen Anstieg der ersten Währung erzielt wurden.
H
Harte Währung
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für eine starke Währung mit langfristiger Stabilität. Harte Währungen wie der US-Dollar, der japanische Yen, der Euro und der Schweizer Franken werden von Zentralbanken häufig als Reservewährungen verwendet.
Hauptvertrag
Eine Bezeichnung für die Vereinbarung zwischen Ruesch und Kunden, die limitierte Aufträge erteilen oder Terminkontrakte abschliessen. Der Hauptvertrag wird einmal unterzeichnet und gilt für jeden Terminkontrakt oder limitierten Auftrag des Kunden.
Hedging
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für die Absicherung gegen Währungsrisiken durch den Einsatz von Instrumenten wie Forward-Kontrakten, Futures und Optionen.
I
Intervention
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für den Auftritt einer oder mehrerer Zentralbanken am Devisenmarkt, um durch den Kauf bzw. Verkauf grosser Währungsmengen eine bestimmte Währung zu stärken oder zu schwächen. Häufig intervenieren Zentralbanken am Markt, um die eigene Währung zu stützen. Wenn sich beispielsweise der Dollar mehr abschwächt, als von der Federal Reserve gewollt, kann sie grosse Euro-Mengen gegen US-Dollar verkaufen, um den Dollar zu stärken.
K
Kassageschäft
Im Devisenhandel eine Bezeichnung für Transaktionen, die sofort zu erfüllen sind (Gegensatz: Termingeschäfte). Am Kassamarkt erfolgt die Erfüllung eines Kassageschäfts in der Regel innerhalb von zwei Geschäftstagen.
Konvertierung
Die Umwandlung eines auf eine bestimmte Währung lautenden Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit in einen auf eine andere Währung lautenden Vermögenswert bzw. eine Verbindlichkeit.
Konvertierbar
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für die Möglichkeit, eine Währung frei in eine andere Währung umzutauschen. Bei voller Konvertibilität bestehen keine Einschränkungen seitens der Zentralbank oder Regierung eines Landes. Bei bestimmten Währungen ist die Konvertibilität zu einem gewissen Grad eingeschränkt.
L
Landeswährung
Ein häufig verwendeter Devisenkurs, der die Inlandswährung eines Landes beschreibt, wie z.B. der Dollar in den USA oder der Franken in der Schweiz.
LIBOR
Abkürzung für London Interbank Offered Rate. Der bedeutendste Referenzzinssatz im europäischen Finanzsystem; das US-Pendant ist der Federal-Funds-Satz.
Limitierter Auftrag
Ein Risikomanagement-Tool, bei dem Ruesch den Markt beobachtet und ermächtigt ist, auf Anweisung des Kunden hin Währungen zu kaufen, wenn sie einen vorgegebenen Zielkurs erreichen.
LSV / Lastschriftverfahren (oder: Direct Debit, E-Debit)
Eine Methode, bei der Zahlungen per Einzugsermächtigung elektronisch von einem Bankkonto abgebucht werden.
M
Markt
Eine Bezeichnung für den gesamten globalen Devisenhandel zwischen Banken, Unternehmen und Regierungen.
Mengennotierung
Preis der inländischen Währung ausgedrückt in Einheiten einer ausländischen Währung. Beispiel: 136 Yen je Euro. Die Mengennotierung ist der Kehrwert der Preisnotierung.
N
Nicht an Order
Eine im Bankwesen verwendete Bezeichnung für einen Scheck (Rektascheck), der nicht durch Indossament an Dritte übertragen werden darf, d.h. nur der namentlich genannte Empfänger kann den Scheck einlösen. Ruesch International kann keine auf Kunden ausgestellte Schecks einlösen, die diese negative Orderklausel tragen.
O
OFAC
Office of Foreign Asset Control. Eine US-Regierungsbehörde, die Wirtschafts- und Handelssanktionen gegen bestimmte ausländische Länder, Terroristen sowie internationale Drogen- und Waffenhändler überwacht und durchsetzt. Ruesch überprüft alle Transaktionen, um OFAC-Compliance zu gewährleisten. Gelder können auch eingefroren werden.
OPICS
Ein System eines Drittanbieters, mit dem die Handelsportfolios und Gewinne von Ruesch verwaltet werden.
Option
Eine im Devisenhandel verwendete Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer, die für den Käufer das Recht und den Verkäufer (Stillhalter) die Verpflichtung begründet, einen standardisierten Währungsbetrag an einem festgelegten Termin zu einem bestimmten Preis, dem Basispreis, zu kaufen bzw. zu verkaufen.
P
Parität
Bezeichnung für das Umtauschverhältnis zwischen einer Einheit einer Währung und einer anderen Einheit einer anderen Währung.
Preisnotierung
Preis einer ausländischen Währung ausgedrückt in Einheiten der inländischen Währung. Beispiel: 0,82 Euro je Dollar. Die Preisnotierung ist der Kehrwert der Mengennotierung.
Prime Rate
Der Zinssatz, den US-Geschäftsbanken ihren besten Kunden für kurzfristige Kredite berechnen. Die Prime Rate wird häufig durch Änderungen des Federal-Funds-Satzes beeinflusst.
R
Range Trading
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für Auf- und Abwärtsbewegungen von Währungen innerhalb einer engen Handelsspanne. Bei trägem Handel bewegt sich der Euro häufig nur um 0,5 % nach oben oder unten, bis durch wirtschaftliche oder politische Faktoren deutliche Bewegung in den Markt kommt.
RTGS
Real Time Gross Settlement. Fedwire in den USA, CHAPS in Grossbritannien und TARGET in Europa sind Beispiele für RTGS-Zahlungssysteme. Nach Ausführung einer RTGS-Zahlung kann sofort darüber verfügt werden.
S
Schwache Landeswährung
Eine schwache Landeswährung bedeutet, dass mit jeder Einheit der Landeswährung weniger Einheiten einer ausländischen Währung gekauft werden können. Wird in der Regel für die täglichen Bewegungen am Markt verwendet (im Gegensatz zum langfristigen Wert).
Spekulationsgeschäfte
Im Devisenhandel eine Bezeichnung für den Kauf oder Verkauf beträchtlicher Währungsbeträge, um durch Wechselkursschwankungen Gewinne zu erzielen.
Starke Landeswährung
Eine Bezeichnung der relativen Stärke der Landeswährung im Vergleich zu anderen Währungen. Wird in der Regel für die täglichen Bewegungen am Markt verwendet (im Gegensatz zum langfristigen Wert). Eine starke Landeswährung be-deutet, dass mit jeder Einheit der Landeswährung mehr Einheiten einer ausländischen Währung gekauft werden können.
Swappunkte (oder: Forward Points)
Prozentpunkte, die je nach Zinsunterschied zwischen zwei Ländern zum Kassakurs einer Währung addiert bzw. davon abgezogen werden.
T
Tagesgeldsatz
Der Zinssatz, zu dem Banken sich untereinander über Nacht Geld leihen, um ihre Mindestreservepflicht zu erfüllen. Der Tagesgeldsatz wird oft von der Geldpolitik der Zentralbank beeinflusst.
Terminabschlag
Wenn bei einem Terminkontrakt der Terminkurs günstiger als der Kassakurs ist. In der Regel ist der Terminkurs in Ländern mit hohen Zinssätzen günstiger als der Kassakurs und die Währung wird zu einem Abschlag gehandelt.
Terminaufschlag
Wenn bei einem Terminkontrakt der Terminkurs ungünstiger als der Kassakurs ist. In der Regel ist der Terminkurs in Ländern mit niedrigen Zinssätzen weniger günstiger als der Kassakurs und die Währung wird zu einem Aufschlag gehandelt.
U
Unterstützung
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für einen Wechselkurs oder ein Marktniveau, bei dem politische oder wirtschaftliche Faktoren verhindern können, dass der Wert der Währung darunter fällt. Eine Unterstützung kann sich je nach Marktlage ändern. Das Gegenteil der Unterstützung ist der Widerstand.
Überweisung
Eine Bezeichnung für die elektronische Übertragung eines Geldbetrags von einer Bank zu einer anderen. Zu den Überweisungen gehört auch der Electronic Funds Transfer (EFT).
W
Wechselkurs
Der Preis einer ausländischen Währung in der Landeswährung ausgedrückt. Wird auch als Devisenkurs bezeichnet.
Wertstellung (auch: Valuta)
Im Devisenhandel bezieht sich Wertstellung auf den Erfüllungstag, an dem die gehandelten Währungsbeträge zu liefern sind. Kassageschäfte sind normalerweise zwei Tage nach Abschluss und Termingeschäfte zu dem festgelegten späteren Termin fällig.
Widerstand
Eine im Devisenhandel übliche Bezeichnung für einen Wechselkurs oder ein Marktniveau, bei dem politische oder wirtschaftliche Faktoren verhindern können, dass der Wert der Währung darüber steigt. Ein Widerstand kann sich je nach Marktlage ändern. Das Gegenteil des Widerstands ist die Unterstützung.
Z
Zentralbank
Eine Bank, die die Geldpolitik eines Landes steuert. Die Zentralbank gibt oft Banknoten aus und überwacht die Zulassung von Banken sowie alle Devisenkontrollen.